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Rundwanderung „Sand-Stein-Tour“

Eine 2-stündige Tour durch die Fischbeker Heide. Wandern Sie entlang an Heidelbeerfeldern, einem Kuhteich, besuchen Sie Hügelgräber und den Moisburger Stein.

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Die Fischbeker Heide ist mit ca. 773 Hektar eines der größten Naturschutzgebiete Hamburgs und nach der Lüneburger Heide die zweitgrößte erhaltene Heidelandschaft Deutschlands. Seit 1958 steht sie unter Naturschutz. Ca. 2000 v. Chr. erreichten bäuerliche Siedler das Gebiet. Durch ihre Pferde-, Schaf- und Ziegenhaltung auf den Waldweiden wurde neuer Baumwuchs verhindert und die Heidelandschaft konnte sich flächendeckend ausbreiten. Gegenwärtig wachsen hier vor allem Besenheide, Glockenheide (Erika), Krähenbeeren und Bärentraube. Die Landschaft wird durch eine Heidschnuckenherde und durch die regelmäßige „Entkusselung“ erhalten. Damit wird verhindert, dass Busch- und Baumwuchs die Heide verdrängt. Die graue Farbe des Bodens fällt bei einem Spaziergang durch die Heide besonders auf. Der von der Besenheide gebildete Rohhumus enthält Huminsäuren, die vom Regen ausgewaschen werden und dabei die Mineralverbindungen im Boden auflösen. Der dabei zurückbleibende „Bleichsand“ erscheint grau.

Zur Erkundung der Fischbeker Heide fahren Sie vom S-Bahnhof in Neuwiedenthal mit der S3 bis Neugraben. Ab dem Bahnhof Neugraben nehmen Sie den Bus 140 oder 240 bis zum Fischbeker Heuweg.

Der Rundweg durch die Heide beginnt am oberen Ende des Scharlbarg. Folgen Sie zunächst dem Wanderweg 3. Er führt mitten hinein in die Heide, vorbei an reichen Heidelbeerfeldern. Biegen Sie an der Wegkreuzung nach rechts ab und folgen Sie dem Wanderweg 2. An der nächsten Kreuzung halten Sie sich links. So gelangen Sie auf den Wanderweg 1. Durchqueren Sie nun die Ebene und erfreuen Sie sich an der reichen Tier- und Pflanzenwelt. Sie erreichen bald einen Aussichtspunkt, der Ihnen mit seiner Höhe von ca. 72,7 Metern über NN einen weiten Ausblick auf die Umgebung bietet.

Folgen Sie danach dem Wanderweg 1 weiter geradeaus, bis sie auf den Wanderweg 3 treffen. Der Rundweg Wanderweg 3 macht hier eine Wende und kreuzt sich dabei selbst. Sie biegen links in den Wanderweg 3 Richtung Nordost ab und folgen dem Weg geradeaus, bis Sie auf die Abzweigung rechter Hand treffen, wo Wanderweg 3 in Wanderweg 5 übergeht. Sie befinden sich in diesem Bereich gleichzeitig auf dem „Europäische Fernwanderweg I“, der von Flensburg an den Bodensee führt und die Fischbeker Heide von Nord nach Süd durchquert. Sie gehen weiter Richtung Südost auf dem Wanderweg 5 und kommen rechts an dem idyllisch gelegenen Kuhteich vorbei.

Hier haben Sie die Möglichkeit auf Wanderweg 6, der auch als Archäologischer Wanderpfad beschrieben wird, historische Hügelgräber zu entdecken. Auch bietet sich auf Wanderweg 7 ein Abstecher zum Moisburger Stein (13) an. An dieser Grenzmarkierung beginnt Niedersachsen. Weiter Richtung Osten könnten Sie den Wildpark Schwarze Berge (14) oder den Kiekeberg erwandern.

Unser Rundgang führt Sie aber weiter am Fischbeker Heideweg entlang zum Naturschutz-Informationshaus Schafstall (11). Kurz darauf erreichen Sie das Restaurant Heidekrug, das Sie zu einer Stärkung einlädt. Weiter geradeaus gelangen Sie direkt zur Bushaltestelle.

Mit der Buslinie 250 können Sie von hier zum Bahnhof Neugraben fahren, wo Sie mit der S3 Anschluss nach Neuwiedenthal haben. Alternativ können Sie auch zu Fuß zum Bahnhof in Neugraben gehen. Folgen Sie dazu dem Fischbeker Heideweg, der in die Neugrabener Bahnhofstraße übergeht und Sie direkt zum Bahnhof Neugraben bringt.

Dauer: ca. 2 Stunden, Ausgangspunkt und Ziel: S-Bahnhof Neuwiedenthal

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