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Rundwanderung „7-Gipfel-Tour“

Eine "Bergtour" rund ums Neuwiedenthal. Entdecken Sie sieben verschiedene Gipfel, die bei maximal 80 Höhenmetern für jedermann erklimmbar sind.

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Start ist der S-Bahnhof in Neuwiedenthal. Überqueren Sie die Cuxhavener Straße und gehen Sie ca. 50 Meter nach rechts, in Richtung Westen. Biegen Sie kurz vor dem Sportplatz nach links in einen Waldweg ein. [KI; Schild: Naturschutzgebiet Neugrabener Heide] Schon nach einem kurzen Anstieg erreichen Sie den 46,4 Meter hohen Opferberg. Im Jahr 1914 ließ der Besitzer des damaligen „Hotels zum Opferberg“ per Sonderzug und Pferdewagen Schnee aus dem Harz anfahren und veranstaltete eine Wintersportwoche. Elf Tage lang hatten das Hotel Hochbetrieb und die Hamburger Ausflügler Spaß beim Rodeln.

Folgen Sie dem Wanderweg [KI] nun in westliche Richtung. Nach kurzer Zeit erreichen Sie den 58,7 Meter hohen Scheinberg, der dem Opferberg gegenüber liegt. Von hier aus haben Sie einen fantastischen Blick auf die „Skyline“ Neuwiedenthals. Bei gutem Wetter können Sie sogar die Elbe sehen und den Michel am Horizont erblicken. Der Scheinberg war früher weitaus größer. Da man jedoch in der gesamten Heide Kies abbaute, schrumpfte auch dieser Berg.

Die Tour führt Sie weiter Richtung Süden. Sie durchschreiten das offene Tal, kreuzen den Scharpenbargswegs und lassen den 64,8 Meter hohen Falkenberg rechts liegen. Als eifrige Gipfelstürmer können Sie natürlich auch einen Abstecher auf den Falkenberg wagen. Der Sage nach soll hier der Pirat Störtebecker einen Schatz vergraben haben. Besser belegt ist jedoch die Existenz einer Burg im frühen Mittelalter. Der Ursprung des Scheidebachs liegt auch auf dem Falkenberg. Die kargen Wassermengen des Bachs fließen durch das Neuwiedenthal und münden schließlich in die Elbe.

Das nächste Tal wird vom Neugrabener Heideweg durchschnitten. Überqueren Sie diesen und folgen Sie dem Wanderweg [KI] durch den lichten Wald in Richtung Süden. Sie erreichen den Fuß des 68,8 Meter hohen Bredenbergs. Danach kreuzen Sie den Bredenbergsweg und stoßen erneut auf den Neugrabener Heideweg [KI;HF]. Über diesen erklimmen Sie den 64 Meter hohen Wulmsberg. Hier finden Sie das Restaurant „Hamburg Blick“. Bei einer Stärkung können Sie den wunderschönen Blick in das Altwiedenthal genießen.

Bergabwärts erreichen Sie den Ehestorfer Heuweg. Schräg gegenüber befindet sich das Restaurant „Kleine Sennhütte“. Name und Baustil des Hauses erinnern an die Voralpen. Mit etwas Glück können Sie auch den aus Österreich stammenden Holzschnitzer Erich Gerer in seinem Sommeratelier antreffen und bei der Arbeit beobachten. Die sieben Meter hohe, 17 Tonnen schwere und damit weltgrößte Eule am Heuweg ist eines seiner Werke. „Eulen-Erich“ wohnt und arbeitet seit Jahren in den Harburger Bergen und ist zu einer festen Institution geworden.

Hinter der Sennhütte steigt der Sennhüttenweg [HF] seicht an und führt Sie zur Stadtscheide [HB]. Richtung Osten können Sie den sechsten Gipfel dieser Tour, den 64,7 Meter hohen Kaiserstuhl erklimmen. Von dort aus haben Sie einen weiten Ausblick auf den Staatsforst Hamburg.

Alternativ können Sie auch direkt den Höhepunkt dieser Wanderung ansteuern. Über den Försterstieg und den Reiherbergsweg erreichen Sie die höchste Erhebung der Gipfeltour, den 79,2 Meter hohen Reiherberg. Er erhielt seinen Namen durch die Reiher, die dort früher in großen Kolonien horsteten. Vor 30 Jahren gab es hier außerdem Hamburgs ersten und einzigen Ski-Schlepplift. Heute weist nur noch ein Hinweisstein auf das Skigebiet hin. Der Hang kann aber hervorragend zum Rodeln genutzt werden.

Steigen Sie den Berg in Richtung Nordwesten über die Rodelbahn hinunter oder gehen Sie zurück über den Reiherbergsweg. Biegen Sie dann nach rechts in die Stadtscheide [KH] ein und gelangen Sie zurück zur Cuxhavener Straße. Hier angelangt bietet die „Kärntner Hütte“ Speis und Trank für alle Wandersleute.
Neuwiedenthal erreichen Sie nun mit dem Bus. Alternativ können Sie auch ca. 15 Minuten der Bundesstraße folgen und hinter der Waltershofer Straße die erste Unterführung unter der Bahn hindurch nutzen. Dann erreichen Sie über die Altwiedenthaler Twiete und den Tempoweg das Neuwiedenthaler Zentrum und den S-Bahnhof.

Dauer: ca. 4 – 5 Stunden, Ausgangspunkt und Ziel: S-Bahnhof Neuwiedenthal

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